AGB

Beförderungsbedingungen für die Benutzung des  “Urlaubs-Express”, ein Produkt der Train4you Vertriebs GmbH
Gültig  ab dem 19.12.2016

Herausgeber: Train4you Vertriebs GmbH, Magnusstr. 18a, 50672 Köln
(nachfolgend Train4you genannt)

1. Geltungsbereich / Vormerkungen
Diese Beförderungsbedingungen gelten für die Beförderung von Personen sowie Personen und deren Fahrzeugen (Personenkraftwagen mit oder ohne Anhänger sowie Motorrädern mit und ohne Beiwagen sowie Trikes und Quads, außerdem Fahrräder). Die Fahrzeuge werden dabei in offenen Eisenbahnwaggons auf der Schiene vom Verladebahnhofterminal zum Zielbahnhofterminal befördert. Die Beförderung von Fahrzeugen unterliegt den gesetzlichen Regeln für Reisegepäck entsprechend den „Einheitlichen Rechtsvorschriften für den Vertrag über die internationale Eisenbahnbeförderung von Personen und Gepäck (CIV)“ in der Fassung des Anhangs I zur „Verordnung (EG) 1371/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23.10.2007über die Rechte und Pflichten des Fahrgäste im Eisenbahnverkehr“ (auszugsweise als Anlage zu diesen Beförderungsbedingungen abgedruckt).

2. Gegenstand und Abschluss des Beförderungsvertrags
2.1 Durch den Beförderungsvertrag verpflichtet sich die Train4you als vertraglicher Beförderer (Beförderer) zur Beförderung von Reisenden und ggf. ihrem Kraftfahrzeug zum vereinbarten Zielort entsprechend dem abgeschlossenen Beförderungsvertrag. Der Inhalt des Vertrags wird dabei dokumentiert in den vom Beförderer ausgegebenen Fahrkarten bzw. Reservierungsbelegen (Beförderungsdokumente). Die Fahrkarte(n) für die Person(en) ist (sind) ggf. ergänzt durch Reservierungsbelege für die Unterbringung im Zug.
2.2 Die Buchung kann sowohl schriftlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Weg (per E-Mail oder Internet über www.urlaubs-express.de) an uns gerichtet werden. Der Beförderungsvertrag kommt zustande mit Bestätigung der erfolgreichen Buchung durch die Train4you. Diese Bestätigung erhält der Kunde in Form einer – alle Leistungsmerkmale und Vertragsbestandteile sowie insbesondere das ggf. angemeldete Fahrzeug mit den in Ihrer Buchungsanfrage benannten Daten und Maßen ausweisenden - Rechnung. Diese können dem Besteller sowohl per Post als auch auf elektronischem Wege per E-Mail zugestellt werden. Sofern seitens Train4you zusätzlich eine Eingangsbestätigung zu einer Buchung verschickt wird, stellt diese noch nicht die Bestätigung der erfolgreichen Buchung bzw. Rechnung dar.
2.3 Reisevermittler (z. B. Reisebüros) sind von Train4you nicht bevollmächtigt, Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Beförderungsvertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen des Beförderers hinausgehen oder im Widerspruch zur ausgeschriebenen Beförderungsleistung stehen.

3. Beförderungsdokumente, Pflichten des Kunden, Umweltzonen
3.1 Beförderungsdokumente
Die Beförderungsdokumente werden nach vollständiger Bezahlung des Fahrpreises entweder per E-Mail oder auf Wunsch des Kunden kostenpflichtig schriftlich per Post ausgehändigt. Auf den Dokumenten sind sämtliche von Train4you zu erbringenden Leistungen nochmals ausdrücklich ausgewiesen. Diese sind bei Reiseantritt bzw. auch während der Reise dem Personal auf Verlangen jederzeit vorzulegen. Die Geltungsdauer der Beförderungsdokumente ergibt sich aus den angegebenen Daten der Reservierung auf den Dokumenten. Die Reservierungen gelten nur am ausgewiesenen Reisetag für den gebuchten Zug bzw. für den gebuchten Fahrzeugtransport.
3.2 Pflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, die zur Buchung benötigten Angaben zu Fahrzeugmaßen, Fahrzeugart (z.B. Cabrio), Fahrzeuggewicht, das polizeiliche Kennzeichen sowie die Anzahl der mitreisenden Personen wahrheitsgemäß und korrekt anzugeben. Sind diese Angaben unzutreffend, kann die Train4you die Mitnahme des Fahrzeugs verweigern; der Kunde kann in diesem Fall keine Schadensersatzansprüche geltend machen. Weitere Ausschlussgründe sind unter Nr. 6 zusammengefasst. Der Kunde hat nach Erhalt der Unterlagen die Beförderungsdokumente auf deren Richtigkeit hin zu prüfen, insbesondere die aufgeführten Fahrzeugmaße, und etwaige Unstimmigkeiten unverzüglich der Train4you schriftlich anzuzeigen. Informationen über die Verladezeiten werden auf den Beförderungsdokumenten aufgedruckt. Der Kunde hat sich spätestens zu der auf den Beförderungsdokumenten angegebenen Abfahrtszeit des Zuges im Zug einzufinden. Hat der Kunde zudem einen Autotransport gebucht, ist er verpflichtet, sich spätestens zu der auf den Beförderungsdokumenten genannten Uhrzeit bzw. innerhalb des darauf genannten Zeitraums mit seinem Fahrzeug am Autozugterminal einzufinden. Kommt der Kunde nicht rechtzeitig zum Autozugterminal, erlischt sein Anspruch auf Beförderung des Fahrzeuges.
Die Kontrolle der vom Kunden angegebenen und in den Beförderungsdokumenten genannten persönlichen Daten im Zug erfolgt anhand des vom Kunden vorzulegenden amtlichen Lichtbildausweises. Im Falle eines Missbrauchs liegt eine Beförderung ohne gültige Beförderungsdokumente vor, was die Berechnung eines erhöhten Fahrpreises (doppelter tagesaktueller Preis des jeweiligen Fahrtermins) zur Folge hat. Train4you behält sich vor, den Kunden für weitere Buchungen bei der Train4you zu sperren.
3.3 Umweltzonen
Soweit in einzelnen Städten sogenannte Umweltzonen eingerichtet sind, ist die Fahrt in und durch diese Städte ist nur mit einer “Umweltplakette” gestattet. Eine Übersicht der Umweltzonen ist etwa über die Website des Umweltbundesamtes http://gis.uba.de/website/umweltzonen/umweltzonen.php möglich. Fahrzeuge ohne eine “Umweltplakette” dürfen die in diesen Städten gelegenen Autozugterminals nur nach den Vorgaben dieser Städte nutzen. Für die Einhaltung dieser Vorgaben ist der Fahrzeugführer verantwortlich. Kommt es wegen eines Verstoßes gegen das Gebot der Benutzung der vorgeschriebenen Durchfahrtsstraßen zu Verzögerungen beim Be- oder Entladen eines Autozuges oder ist aufgrund dessen die Mitfahrt in einem Autozug nicht möglich, stellt der Fahrzeugführer die Train4You von allen daraus resultierenden Ansprüchen frei.

4. Beförderung von Personen, Fahrzeugen, Tieren und Gepäck
Die Train4you befördert im nationalen und internationalen Verkehr Personen und deren Fahrzeuge. Fahrzeuge können Personenkraftwagen mit und ohne Anhänger, Motorräder mit und ohne Beiwagen, sowie Trikes und Quads, außerdem Fahrräder sein. Die Beförderung wird nur im Rahmen der verfügbaren Plätze durchgeführt.
4.1. Beförderung von Personen
Die Train4you reserviert in ihren Zügen für Personen entsprechend der jeweiligen Buchung Plätze in Sitz-, Liege- und Schlafwagen. In Liegewagen werden sowohl Einzelplatzbuchungen als auch Abteilbuchungen angeboten. Bei Einzelplatzbuchungen wird keine Geschlechtertrennung vorgenommen und die Abteilbelegung ist auf vier, fünf oder sechs zahlende Personen (je nach Bauart des Wagens) begrenzt, soweit nicht anders angegeben ist. Bei Buchung eines Liegewagenabteils zur alleinigen Nutzung kann dieses mit bis zu vier oder fünf Personen (je nach Bauart des Wagens) belegt werden, soweit dies nicht anders angegeben ist. In Schlafwagen werden ausschließlich Abteilbuchungen angeboten. Ein Schlafwagenabteil kann je nach Bauart des Schlafwagens mit bis zu 2 oder 3 Personen belegt werden.
Im gesamten Zug darf grundsätzlich nicht geraucht werden.
4.2 Beförderung von Fahrzeugen
Die Beförderung von Fahrzeugen erfolgt in offenen Fahrzeugtransportwagen (Eisenbahnwaggons). Grundsätzlich können nur für den öffentlichen Straßenverkehr (StVO) zugelassene und verkehrssichere Fahrzeuge befördert werden. Zur Beförderung werden zugelassen:

  • Personenkraftwagen (Pkw gemäß StVO) mit und ohne Anhänger,
  • Motorräder mit und ohne Beiwagen,
  • Trikes und Quads

Die Fahrzeuge dürfen außer dem Fahrersitz höchstens acht weitere Sitzplätze haben. Jedes Fahrzeug muss von mindestens einer erwachsenen Person mit gültigem Führerschein begleitet sein (Fahrzeugführer). Die Anzahl der insgesamt im Fahrzeug zugelassenen Personen richtet sich nach der im Fahrzeugschein zugelassenen Anzahl der Sitzplätze. Die Beförderung des Fahrzeuges ist von Länge, Breite, Höhe und Gewicht abhängig. Die tatsächlichen Fahrzeugmaße sowie das Fahrzeuggewicht einschließlich eventueller Auf- und Anbauten sowie das Kennzeichen des Fahrzeuges sind bei der Buchung mit anzugeben.
Sollten die tatsächlichen Maße/Gewichte oder sonstige Eigenschaften/Ausstattungen (z.B. Stoffdach, Dachaufbauten, Anbauteile etc.) des von uns zu befördernden Fahrzeugs von den angemeldeten Maßen, Gewichte, Eigenschaften oder Ausstattungen abweichen, kann die Mitnahme des Fahrzeugs verweigert werden; der Kunde kann in diesem Fall keine Schadensersatzansprüche gegen Train4you geltend machen, ebenso besteht kein Anspruch auf Erstattung oder Minderung des Fahrpreises. Außerdem erlischt der Anspruch auf Beförderung des Fahrzeugs, wenn sich der Kunde nicht bis spätestens zu der auf den Beförderungsdokumenten benannten Uhrzeit bzw. innerhalb des darauf genannten Zeitraums mit seinem Fahrzeug am Autozugterminal zur Verladung eingefunden hat. Am Zielort (Autozug-Entladeterminal) steht das Fahrzeug ab dem auf der Fahrkarte genannten Zeitpunkt zur Abholung bereit.
4.2.1 Beschränkungen der Fahrzeugmaße

Für die Beförderung der Fahrzeuge auf den Fahrzeugtransportwagen gelten folgende Beschränkungen:

  • Bodenfreiheit des Fahrzeuges (auch im beladenen Zustand) mindestens 11 cm
  • zulässige Gesamtbreite des Fahrzeuges gem. separater Veröffentlichung
  • zulässige Gesamtlänge des Fahrzeuges 530 cm
  • maximal neun Pkw-Sitzplätze (incl. Fahrersitzplatz)

Die zulässige Länge für Anhänger einschließlich Kupplung beträgt 500 cm. Die Ladehöhe für Anhänger mit Planenaufbau ist auf maximal 156 cm begrenzt. Die genannten Maße können für einzelne Destinationen teilweise geringfügig abweichen. Hierauf wird Train4you den Kunden gesondert hinweisen. Sollten die tatsächlichen Fahrzeugmaße von den hier genannten Maßen abweichen, ist der Transport des Fahrzeuges grundsätzlich nicht möglich.
4.2.2 Verladung der Fahrzeuge, Pflichten des Fahrzeugführers, Sicherheitsvorschriften
Die Fahrzeuge müssen innerhalb der Verladezeiten gemäß Beförderungsdokumente am darin genannten Autozugterminal zur Verladung bereitstehen. Dem Ladepersonal sind die Beförderungsdokumente am Verladeterminal vorzulegen. Fahrzeuge, die nach Ablauf der Verladezeit am Autozugterminal ankommen, können nicht befördert werden. Sofern das Personal vor Ort keine abweichende Anordnung trifft obliegt die Verladung und Entladung der Fahrzeuge und ggf. ein erforderliches Umstellen auf den Fahrzeugtransportwagen grundsätzlich dem Fahrzeugführer auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko. Für etwaige beim Verladen oder Entladen entstehende Schäden haftet Train4you ausschließlich in Fällen eigenen Verschuldens bzw. in Fällen des Verschuldens von Erfüllungsgehilfen der Train4you. Der Fahrzeugführer hat den Autotransportwagen unverzüglich nach Verladung des Fahrzeugs zu verlassen.
Sofern ein Mitarbeiter des Ladepersonals ausnahmsweise die Be- bzw. Entladung übernimmt, hat der Fahrzeugführer eine “Haftungsfreistellungserklärung” zu unterzeichnen.
Den Anweisungen des Verladepersonals ist unbedingt Folge zu leisten. Beim Ladegeschäft hat der Fahrzeugführer die erforderliche Sorgfalt anzuwenden. Hierzu gehört, dass die Fahrzeuge auf den Fahrzeugtransportwagen mit Schrittgeschwindigkeit bewegt werden. Bei der Be- und Entladung dürfen sich außer dem Fahrzeugführer keine weiteren Personen im oder auf dem Fahrzeug befinden.
Für Motorradfahrer besteht bei der Be- und Entladung des Motorrades auf dem Fahrzeugtransportwagen Helmpflicht.
Der Fahrzeugführer ist verpflichtet, alle Vorkehrungen am Fahrzeug zu treffen, um Schäden zu vermeiden. Dazu gehören insbesondere:

  • das Verriegeln des Schiebedachs bzw. des Faltdachs bei Cabrios
  • das Schließen der Lüftungsklappen und Fenster
  • ausreichend vorhandener Frostschutz
  • das Einziehen der Antenne bzw. die Entfernung von Dachantennen sowie nicht versenkbaren Antennen
  • das Einklappen der Außenspiegel
  • das Sichern von Windabweisern, Außenjalousien und anderen am Fahrzeug befindlichen (Anbau-) Teilen, Gepäckstücken, Sportgeräten etc. gegen Abreißen durch Fahrtwind, alternativ das Abmontieren dieser Teile vor der Verladung.

Die Verwendung von Wagendecken zum Schutz der Fahrzeuge ist nicht zugelassen.
Da eine Beförderung der Fahrzeuge auf der gesamten Strecke oder auf Teilstrecken rückwärts möglich ist (wechselnde Fahrtrichtung), sind die Sicherungsmaßnahmen auch hierauf einzurichten. Insbesondere sind alle am Fahrzeuge befindlichen (Anbau-) Teile, die den Beanspruchungen einer solchen rückwärts vorgenommenen Beförderung nicht standhalten können, vor Beginn der Fahrt abzumontieren. Zum Schutz von Windschilden der Motorräder gegen Beschädigungen bei planmäßigen Transporten gegen die Fahrtrichtung ist das Windschild vom Kunden durch einen Windschildsicherungsgurt zu sichern. Die Windschildsicherungsgurte werden von Train4you auf explizite Anfrage zur Verfügung gestellt.
Das Abdecken von Fahrzeugen (auch Cabriolets oder Pick-Ups) ist nicht zulässig. Die Verwendung einer zum Fahrzeug gehörenden und speziell angepassten Persenning ist aber zugelassen.
Die Mitnahme von Gefahrstoffen (insbesondere leicht entzündbare, brennbare oder explosive Stoffe) ist unzulässig mit Ausnahme von für den Betrieb des Fahrzeugs notwendigem Brennstoff. Die Mitnahme von Brennstoff ist nur bei PKW zulässig und zwar begrenzt auf 1 Reservekanister mit max. 20 Liter Fassungsvermögen. Bei Motorrädern ist die Mitnahme von Reservekanistern – auch leeren – verboten.
Absperrhähne für Brennstoffleitungen sind zu verschließen. Alle Brennstoff führenden Leitungen müssen dicht sein, ebenso die Brennstoffbehälter, die gut verschlossen sein müssen. Während sich die Fahrzeuge auf Bahnanlagen befinden, darf Brennstoff weder entnommen noch eingefüllt werden. Eventuell vorhandene Alarmanlagen sind auszuschalten.
Nach der Verladung des Fahrzeuges ist die Zündung abzustellen und der Zündschlüssel abzuziehen. Die Handbremse ist anzuziehen und der erste oder der Rückwärtsgang ist einzulegen. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe ist der Wählhebel in die Stellung “P” oder – wenn vom Hersteller vorgeschrieben – in die Stellung “0″ zu bringen. Fenster, Türen, Dach und Verdecke sind zu schließen; die Fahrzeuge sind abzuschließen.
Mit dem Abstellen des Fahrzeuges auf dem Fahrzeugtransportwagen gilt das Fahrzeug als an die Firma Train4you übergeben. Der Zugang zu den Fahrzeugen nach deren Verladung bzw. vor deren Entladung – insbesondere auch während des Transportes – ist nicht gestattet. Während des Transportes dürfen weder Personen noch Tiere in den Fahrzeugen verbleiben.
Nach der Ankunft werden die Fahrzeuge vom Verladepersonal entsichert. Mit Einsteigen des Fahrzeugführers in das Fahrzeug gilt das Fahrzeug als an den Fahrzeugführer übergeben.
Äußerlich erkennbare Transportschäden an Fahrzeugen sind bei Entladung sofort dem Ladepersonal zu melden und durch eine Schadensaufnahme feststellen zu lassen. Ansonsten ist eine spätere Geltendmachung von Schäden nicht möglich.
4.2.3 Haftung des Fahrzeugführers
Sofern der Fahrzeugführer gegen die ihm obliegenden vorstehend unter 4.2.2 aufgeführten Verpflichtungen verstößt und dadurch ein Schaden verursacht wird, haftet er sowohl Train4you als auch Dritten gegenüber für etwaige durch den Verstoß verursachte Schäden.
4.3 Beförderungen von Haustieren
Mit Ausnahme von Hunden und Katzen ist die Mitnahme von Tieren grundsätzlich nicht zulässig. Die Mitnahme von Hunden und Katzen ist zulässig, wenn diese nicht an ansteckenden Krankheiten leiden, nicht mehr als 12 kg wiegen und wenn ein Abteil zur alleinigen Benutzung gebucht und das Tier bei der Buchung angemeldet wurde. Darüber hinaus ist die Mitnahme von Hunden oder Katzen nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig: Die Mitnahme von Hunden, die nicht in Behältnisse wie Handgepäck untergebracht sind, ist nur zulässig, wenn sie außerhalb des Abteils angeleint und mit einem für sie geeigneten Maulkorb versehen sind. Blindenführ- und Begleithunde im Sinne von § 145 Abs. 2 Nr.2 SGB IX sind vom Maulkorbzwang befreit.
Die Mitnahme von Katzen ist nur zulässig, wenn diese ungefährlich und in Behältnissen wie Handgepäck untergebracht sind. Die Behältnisse müssen so beschaffen sein, dass Beeinträchtigungen für Personen und Sachen ausgeschlossen sind. Aus hygienischen Gründen dürfen Tiere die Bett-, Liege- und Sitzplätze nicht benutzen. In Wagen mit Verpflegungseinrichtungen dürfen Tiere – mit Ausnahme von Blindenführ- und Begleithunden im Sinne von § 145 Abs. 2 Nr. 2 SGB IX – nicht mitgenommen werden.
Für die Einhaltung etwaiger behördlicher Auflagen (insbesondere veterinärmedizinische Auflagen im Falle der grenzüberschreitenden Beförderung) ist der Reisende selbst verantwortlich.
Es ist zu beachten, dass die Tiere nicht alleine im Abteil gelassen werden dürfen und der Zug während der Fahrt nicht hält. An Bord ist eine Kaution von 150,- € pro Tier zu hinterlegen, die am Ende der Fahrt ausbezahlt wird, soweit keine durch das Tier verursachten Schäden entstanden sind. Train4you behält sich vor, einen etwaigen höheren durch das Tier verursachten Schaden geltend zu machen.
4.4 Beförderung von Gepäck uns sonstigen Gegenständen
Grundsätzlich ist allein der Reisende für die Einhaltung etwaiger zoll- und verwaltungsbehördlicher Bestimmungen und Verpflichtungen verantwortlich. Die Prüfung, ob solche Bestimmungen für das vom Kunden mitgeführte Gepäck oder sonstige Gegenstände zu beachten sind, ist ebenfalls allein Sache des Kunden.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Fahrzeuge auf offenen Fahrzeugtransportwagen befördert werden. Da dementsprechend eine Bewachung nicht möglich ist, haftet Train4you nicht für Beschädigung oder Verlust von im oder am Fahrzeug verbliebenen Gepäck. Train4You haftet ausschließlich in Fällen eigenen Verschuldens bzw. in Fällen des Verschuldens von Erfüllungsgehilfen der Train4You. Es wird empfohlen, einen zusätzlichen Versicherungsschutz abzuschließen.
Das Gepäck darf während der Beförderung mit einem Autozug an, auf und in den Fahrzeugen belassen werden. Auf dem Fahrzeug dürfen jedoch nur zugelassene handelsübliche, fest montierte Dachboxen bzw. Träger transportiert werden. Hierbei sind die Bestimmungen aus Nr. 4.2.ff zu beachten. Auf ein festes Verzurren sowie auf die Einhaltung der zulässigen Lademaße ist durch den Fahrzeugführer zu achten. Das Befestigen von losen Gegenständen, z.B. Surfbrettern, Tannenbäumen, Schränken etc., an der Dachreling ist nicht zulässig.
An Motorrädern angebrachtes Gepäck kann am Motorrad verbleiben, wenn das Gepäck eine feste komplette Einheit bildet, die Gepäckstücke fest mit dem Motorrad verbunden sind und keine für die Verzurrung benötigten Anschlagpunkte verdeckt werden. Motorradhelme dürfen während der Zugfahrt nicht am Motorrad verbleiben.
4.5. Beförderung von Dachgepäckträgern
Dachträger oder Dachboxen sind nur zulässig, wenn es sich um handelsübliche (keine Selbstbauten), fest montierte Dachboxen oder Dachträger handelt und die auf dem Autotransportwagen zulässige PKW-Gesamthöhe dadurch nicht überschritten wird.
4.6 Beförderung von mitgeführten Fahrrädern
Fahrräder auf Fahrradheckträgern können beim Autozug nur befördert werden, wenn durch die Fahrräder die bei der Buchung angegebene Fahrzeuggesamthöhe nicht überschritten wird. In den Fahrzeugen untergebrachte Fahrräder können ohne Einschränkung befördert werden.

5. Beförderungsentgelt, Bezahlung, Umbuchung, Stornierung
5.1 Beförderungsentgelt
Das Beförderungsentgelt ist unterschiedlich nach Verkehrstagen, Buchungsdatum, Fahrzeug- und Unterbringungsart und setzt sich zusammen aus dem Beförderungsentgelt für die Personen und ggf. dem Beförderungsentgelt für das Fahrzeug.
5.1.1 Kinderermäßigung
Kinder bis einschließlich 3 Jahre fahren in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen unentgeltlich, wenn für sie kein eigener Platz in Anspruch genommen wird. Für Kinder von 4 bis einschließlich 14 Jahren gelten besondere Kinderpreise.
5.1.2 Ermäßigung für Begleitpersonen von behinderten Menschen
Eine im Ausweis für behinderte Menschen nachgewiesene notwendige Begleitperson (Merkzeichen B) wird im Liege- oder Schlafwagen unentgeltlich befördert. Die Buchung kann ausschließlich telefonisch oder schriftlich (Fax, Brief, E-Mail), nicht jedoch über das Internet getätigt werden. Weitere Ermäßigungen werden nicht gewährt. Eine Ermäßigung für die behinderte Person wird nicht gewährt.
5.3 Bezahlung
5.3.1 Soweit der gesamte Rechnungspreis 500,- € überschreitet, werden mit Erhalt der schriftlichen Buchungsbestätigung/Rechnung innerhalb von 14 Tagen 30 % des Beförderungsentgeltes als Anzahlung fällig. Die Anzahlung wird auf das Beförderungsentgelt angerechnet. Zusätzlich sind im Falle des Abschlusses von Versicherungen (z. B. Reiserücktrittsversicherung) etwaige Versicherungsprämien in voller Höhe fällig. Die Restzahlung muss – ohne weitere Aufforderung – spätestens 28 Tage vor Reisetermin gezahlt sein. Bei kurzfristigen Buchungen – wenn zwischen Buchungsdatum und Reisetermin weniger als 28 Tage liegen – ist das Beförderungsentgelt in voller Höhe sofort zu zahlen.
5.3.2 Soweit der gesamte Rechnungspreis 500,- € nicht überschreitet, wird mit Erhalt der schriftlichen Buchungsbestätigung/Rechnung innerhalb von 28 Tagen das gesamte Beförderungsentgelte incl. etwaiger Versicherungen (z. B. Reiserücktrittsversicherung) fällig. Bei kurzfristigen Buchungen – wenn zwischen Buchungsdatum und Reisetermin weniger als 28 Tage liegen – ist das Beförderungsentgelt in voller Höhe sofort zu zahlen.
5.3.3 Geht der vollständige Anzahlungs- / Restbetrag (Nr. 5.3.1) bzw. Gesamtbetrag (Nr. 5.3.2) nicht innerhalb der auf der Buchungsbestätigung/Rechnung genannten Fristen (s. o.) ein und wird auch nach Aufforderung unter Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung dieser nicht geleistet, so ist Train4you berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen und die Buchung zu stornieren. In diesem Fall kann Train4you die gemäß der Ziffer 5.4 zu berechnenden Kosten als Schadenersatz geltend machen, vorausgesetzt, es liegt nicht bereits zu diesem Zeitpunkt ein wirksamer Rücktrittsgrund zugunsten des Kunden vor. Ohne vollständige Zahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch auf Erbringung der Beförderungsleistung.
5.3.4 Zahlungen sind unter Angabe der Rechnungsnummer ausschließlich an den auf der Rechnung ausgewiesenen Empfänger zu richten. Wird der Betrag an jemand anderen gezahlt, so erfolgt die Zahlung auf eigenes Risiko und berechtigt deshalb nur dann zur Inanspruchnahme der Beförderungsleistung, wenn der Reisepreis vollständig bei Train4You eingegangen ist. Zahlungen werden ausschließlich per Banküberweisung akzeptiert.
5.3.5 Etwaige Gutschriften (z. B. für umgebuchte oder stornierte Beförderungsdokumente (s. 5.4 und 5.5) werden ausschließlich auf das Bankkonto des Kunden überwiesen, von dem zuvor die Zahlung geleistet wurde.
5.4 Stornierungen durch den Reisenden
Der Reisende ist bis zum Antritt der Fahrt berechtigt, jederzeit den Beförderungsvertrag schriftlich zu kündigen. Die schriftliche Stornierungserklärung ist an Train4you zu richten.
Bei Stornierung wird ein angemessener Ersatz für die getroffenen Vorkehrungen und Aufwendungen verlangt. Maßgeblich für die Berechnung des Stornierungsentgelts ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei der Train4you. Bei zwei oder mehr Fahrten (z.B. Hin- und Rückfahrt) ist für die Berechnung der Frist der Tag des jeweilig gebuchten Fahrtantritts entscheidend.
Die Höhe der Stornokosten richtet sich nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden. Die Stornokosten belaufen sich auf

bis 90 Tage vor Reiseantritt 20% des Reisepreises
89 bis 42 Tage vor Reiseantritt 35% des Reisepreises
41 bis 28 Tage vor Reiseantritt 50% des Reisepreises
27 bis 14 Tage vor Reiseantritt 60% des Reisepreises
13 bis 4 Tage vor Reiseantritt 70% des Reisepreises
Ab 3 Tag vor Reiseantritt bzw. Nichtanreise 90% des Reisepreises

Der Fahrpreis wird gegen Rückgabe der Beförderungsdokumente an die Train4you nur dann vollständig erstattet, wenn der Reisende aus Gründen, welche die Train4you zu vertreten hat, die Fahrt nicht antreten kann. Weitere Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.
5.5 Änderungen von gebuchten Leistungen (Umbuchung durch den Reisenden)
Änderungen der gebuchten Personenbeförderungsleistungen sind ausschließlich in den nachfolgend aufgeführten Fällen möglich, vorausgesetzt, es sind die für einen Umbuchungswunsch erforderlichen Platzkapazitäten noch verfügbar und der schriftliche Umbuchungswunsch geht bis 7 Tage vor dem eigentlichen Reisedatum bei Train4you ein:
a) Umbuchung der Unterbringung im Zug

  • statt der Beförderung im Liegewagen kann umgebucht werden zur Beförderung im Schlafwagen
  • statt einer Einzelplatzbuchung im Liegewagen kann zu einer Abteilbuchung im Liegewagen oder im Schlafwagen umgebucht werden.

Die Bearbeitungsgebühr für eine solche Umbuchung beläuft sich auf 25,- € pro Vorgang. Zusätzlich ist die Differenz vom seinerzeitigen Unterbringungspreis zum tagesaktuellen Unterbringungspreis in der neuen Kategorie zu zahlen.

b) Umbuchung von Reisetag und/oder Reisestrecke
Umbuchungen von Reisetag und/ oder Reisestrecke können bis 14 Tage vor Abfahrt des Zuges einmal vorgenommen werden, wenn auf dem alternativen Reisetermin Plätze verfügbar sind. Der neue Reisetermin darf nicht mehr als vier Wochen vor oder nach dem ursprünglichen Reisetag liegen. Dabei ist zwingend zu beachten, dass zwischen dem Tag der Umbuchung und dem neuen Reisetag mindestens sieben Tage liegen. Für eine solche Umbuchung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 35 € je Strecke und Vorgang erhoben. Zudem wird der ursprüngliche Reisepreis erstattet und der neue, tagesaktuelle Reisepreis zusätzlich zu der Bearbeitungsgebühr in Rechnung gesetzt.
Sonstige Änderungen sowie Nichtantritt der Fahrt oder Rücktritt gelten als Stornierung lt. 5.4
5.6 Änderungen des zu befördernden Fahrzeugs durch den Reisenden
Sofern ein anderes als das bei der Buchung angegebene Fahrzeug befördert werden soll, ist eine entsprechende Umbuchung nur in folgenden Fällen möglich:
a) Das andere Fahrzeug ist in seinen technischen Maßen und Gewichten identisch mit dem bei der Buchung angegebenen Fahrzeug.
b) Das andere Fahrzeug hat geringere Maße oder ein geringeres Gewicht,
Voraussetzung für eine solche Umbuchung ist, dass der schriftliche Umbuchungswunsch bis 7 Tage vor dem eigentlichen Reisedatum bei Train4you eingegangen ist.
Eine Umbuchung zu einem Fahrzeug, welches nicht unter a) oder b) fällt ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn für ein solches Fahrzeug noch entsprechende Platzkapazität auf den Fahrzeugtransportwagen vorhanden ist und ein entsprechender schriftlicher Umbuchungswunsch bis 7 Tage vor dem eigentlichen Reisedatum bei Train4you eingegangen ist. Für eine Umbuchung des Fahrzeugs wird eine Bearbeitungsgebühr von 25,- € erhoben.

6. Stornierung durch Train4you
6.1 Kündigung aus wichtigem Grund
Die Train4You kann den Beförderungsvertrag vor Antritt der Fahrt und während der Beförderung aus wichtigem Grund kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:

- die tatsächlichen Maße des Fahrzeugs oder andere für die Beförderung wichtige Angaben (z. B. Stoffdach, Dachaufbauten, Fahrzeuggewicht) bei der Verladung von den ursprünglich bei der Buchung angegebenen und im Fahrzeugbegleitschein vermerkten Angaben abweichen. In diesem Fall hat der Kunde auch keinen Anspruch auf Erstattung oder Schadensersatz
- der vollständige Anzahlungs- / Restbetrag (Nr. 5.3.1) bzw. Gesamtbetrag (Nr. 5.3.2) nicht innerhalb der dort genannten Fristen bei der Train4You eingeht und auch nach Aufforderung unter Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung dieser nicht geleistet wird. In diesem Fall ist Train4you berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen und die Buchung zu stornieren. Train4you kann die gemäß der Ziffer 5.4 zu berechnenden Kosten als Schadenersatz geltend machen, vorausgesetzt, es liegt nicht bereits zu diesem Zeitpunkt ein wirksamer Rücktrittsgrund zugunsten des Kunden vor.
6.2 Kündigung wegen höherer Gewalt
Im Falle höherer Gewalt richten sich die Kündigungsrechte der Parteien in Anlehnung an § 651 j BGB: „§ 651 j: (1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl Train4you als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen. (2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.“
6.3 Rücktritt wegen Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl
6.3.1Train4you kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Regelungen zurücktreten:
a) Die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Rücktritts durch die Train4you müssen im konkreten Fahrtangebot oder, bei einheitlichen Regelungen für alle Fahrten oder bestimmte Arten von Fahrten, in einem allgemeinen Hinweis (bzw. auf der Buchungsplattform im Internet) oder einer allgemeinen Leistungsbeschreibung angegeben sein.
b) Die Train4you hat die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist in der Buchungsbestätigung anzugeben oder dort auf die entsprechenden Prospektangaben bzw. Angaben im Internet zu verweisen.
c) Die Train4you ist verpflichtet, dem Fahrgast gegenüber die Absage der Fahrt unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Fahrt wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
d) Ein Rücktritt der Train4you später als 14 Tage vor Reisebeginn ist unzulässig.
6.3.2 Der Kunde kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Fahrt verlangen, wenn die Train4you in der Lage ist, eine solche Fahrt ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot anzubieten. Der Kunde hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Fahrt durch die Train4you dieser gegenüber geltend zu machen.
6.3.3 Wird die Fahrt aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Fahrpreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

7. Leistungs- und Preisänderung
7.1 Änderungen und Abweichungen einzelner Fahrtleistungen und Pflichten vom vereinbarten Inhalt des Beförderungsvertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden, sind möglich, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Fahrt nicht beeinträchtigen. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Beförderungsleistung bzw. Pflicht ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Information durch die Train4You dieser gegenüber geltend zu machen.
7.2 Werden die bei Abschluss des Beförderungsvertrages bestehenden Abgaben wie Stationsgebühren gegenüber dem Beförderer erhöht, so kann der Fahrpreis um den entsprechenden anteiligen Betrag heraufgesetzt werden. Gleiches gilt im Falle der Erhöhung der Umsatzsteuer. Der Fahrpreis erhöht sich dabei nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung:
a) Bei einer auf den Sitzplatz bzw. auf das Fahrzeug des Reisenden bezogenen Erhöhung kann der Beförderer vom Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen.
b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze bzw. Stellplätze (für Autos, Motorräder etc.) des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz bzw. den Stellplatz kann der Beförderer vom Reisenden verlangen.
7.3 Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Beförderungstermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss für den Beförderer nicht vorhersehbar waren.
7.4 Im Falle einer nachträglichen Änderung des Beförderungspreises hat der Beförderer den Reisenden unverzüglich zu informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Fahrtantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Vertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Fahrt zu verlangen, wenn der Beförderer in der Lage ist, eine solche Fahrt ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diesen Anspruch unverzüglich nach der Mitteilung des Beförderers über die Preiserhöhung diesem gegenüber geltend zu machen.
7.5 Kann die Fahrt infolge eines Umstandes, der nach Vertragsabschluss eingetreten und von Train4you nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt worden ist, nicht vertragsgemäß durchgeführt werden, so ist Train4you berechtigt, einzelne Beförderungsleistungen zu ändern, sofern die Abweichung zur ursprünglich gebuchten Leistung objektiv nicht erheblich und für den Reisenden zumutbar ist und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Fahrt nicht beeinträchtigt. Das gilt insbesondere auch für Änderungen der Fahrtzeiten und/oder der Routen. Die geänderte Leistung tritt an die Stelle der ursprünglich vertraglich geschuldeten Leistung. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

8. Haftung des Reisenden
8.1 Einhaltung der Verpflichtungen
Der Kunde ist verpflichtet, den in diesen Beförderungsbedingungen aufgeführten Verpflichtungen nachzukommen. Dies gilt vor allem für die Einhaltung der vorgeschriebenen Maximalmaße des Fahrzeuges. Äußerlich erkennbare Transportschäden sind bei Entladung sofort dem Ladepersonal zu melden und durch eine Schadensaufnahme feststellen zu lassen. Bei äußerlich nicht erkennbaren Transportschäden muss die Feststellung des Schadens unverzüglich nach der Entdeckung, spätestens innerhalb von drei Tagen nach der Entladung angezeigt werden.
8.2 Haftungsgründe
Der Reisende haftet dem Beförderer für jeden Schaden der dadurch entsteht, dass er diesen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist sofern er nicht beweist, dass der Schaden auf Umstände zurückzuführen ist, die er trotz Anwendung der von einem gewissenhaften Reisenden geforderten Sorgfalt nicht vermeiden und deren Folgen er nicht abwenden konnte. Diese Bestimmung berührt nicht die Haftung des Beförderers nach Artikel 26 und 33 Absatz 1 der CIV in der Fassung des Anhangs I zur Verordnung (EG) 1371/2007 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23. Oktober 2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr.
8.3 Verjährung
Für die Verjährung von Ansprüchen aus dem Beförderungsvertrag gelten die Bestimmungen des Artikels 60 der CIV in der Fassung des Anhangs I zur Verordnung (EG) 1371/2007 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23. Oktober 2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr.

9 Haftung der Train4you gegenüber Reisenden für Verspätungen und Ausfälle
9.1 Weiterbeförderung / Fahrpreiserstattung
9.1.1 Muss (vor Fahrtantritt) vernünftigerweise davon ausgegangen werden, dass ein Autozug am Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mehr als 60 Minuten verspätet ankommen wird, so hat der Reisende unverzüglich die Wahl zwischen
(i) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielort bei nächster Gelegenheit oder
(ii) der Fortsetzung der Fahrt oder der Weiterreise mit geänderter Streckenführung bis zum Zielort zu einem späteren Zeitpunkt.
9.1.2 Der Reisende kann stattdessen auch die Reise abbrechen oder gar nicht erst antreten. Er hat dann anstelle des Anspruchs nach Nr. 9.1.1 Anspruch auf Erstattung des von ihm bezahlten Fahrpreises für die Reisenden für die nicht durchgeführten Teile der Fahrt und für die bereits durchgeführten Teile, wenn die Fahrt für ihn sinnlos geworden ist, gegebenenfalls zusammen mit einer Rückfahrt zum ersten Ausgangspunkt bei nächster Gelegenheit. Für die Erstattung gilt Nr. 9.2.
9.1.3 Da aus betrieblichen Gründen die sofortige Entladung des Kraftfahrzeugs nicht möglich ist, sondern das Kraftfahrzeug stets bis zum Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag weiterbefördert werden muss, gilt für den Fall, dass ein Anspruch nach Nr. 9.1.1 oder 9.1.2 vom Fahrzeugführer selbst erhoben wird, folgendes:
a) Im Fall von Nr. 9.1.1 übergibt der Fahrzeugführer seinen Fahrzeugschlüssel an den Zugchef und unterzeichnet eine Haftungsfreistellungserklärung entsprechend dem Anhang zu diesen Beförderungsbedingungen. Das Fahrzeug wird dann am Zielbahnhof abgeladen und für ihn im Autozugterminal bereitgestellt.
b) Im Fall von Nr. 9.1.2 übergibt der Fahrzeugführer seinen Fahrzeugschlüssel an den Zugchef und unterzeichnet eine Haftungsfreistellungserklärung entsprechend dem Anhang zu diesen Beförderungsbedingungen. Das Fahrzeug wird dann am Zielbahnhof abgeladen, im Rahmen der vorhandenen Stellplätze auf den nächstmöglichen zum Ausgangsort der Reise führenden Autozug verladen und an diesem Ausgangsort abgeladen und für ihn im Autozugterminal bereitgestellt.
9.1.4 Der Reisende kann vernünftigerweise mit einer Verspätung nach Nr. 91.1 oder 9.1.2 am Zielbahnhof rechnen, wenn diese insbesondere über mindestens einen der nachfolgenden Informationskanäle bekanntgemacht wurde:
(i) Aushangfahrpläne und ausgehängte Informationen über Fahrplanänderungen in Bahnhöfen,
(ii) elektronische Anzeigen und Lautsprecheransagen in Zügen und auf Bahnhöfen,
(iii) Fahrplaninformationen aus Buchungssystemen personalbedienter Verkaufsstellen
(iv) Homepage der Train4you sowie
(v) verfügbare Fahrplaninformations- und Reisendeninformationsmedien. Das Gleiche gilt, wenn der Reisende eine von Train4you oder vom Bahnhofsbetreiber ausgestellte Bestätigung vorlegen kann, aus der sich eine solche Verspätung ergibt.
9.1.5 Train4you bietet dem Reisenden die kostenlose Unterbringung in einem Hotel oder einer anderweitigen Unterkunft an, wenn er wegen eines Zugausfalls oder einer Verspätung die Fahrt nicht am selben Tag fortsetzen kann oder für ihn unter den gegebenen Umständen eine Fortsetzung am selben Tag nicht zumutbar ist. Alternativ bietet Train4you dem Reisenden auch in diesem Fall die Weiterfahrt mit einem anderen Verkehrsmittel, z. B. Taxi, an, sofern dies preisgünstiger ist. Nutzt der Reisende selbständig eine Übernachtungsmöglichkeit, oder nimmt er für die Weiterfahrt ein anderes Verkehrsmittel in Anspruch, weil das preisgünstiger ist, hat er Anspruch auf Ersatz der dafür entstandenen angemessenen Kosten. Nr. 9.1.3gilt entsprechend.
9.2 Anspruch auf Fahrpreisentschädigung
9.2.1 Der von einer Verspätung selbst betroffene Reisende hat dann, wenn er selbst keine Fahrpreiserstattung nach Nr. 9.1.2 erhalten hat, Anspruch auf eine Fahrpreisentschädigung wie folgt: bei einer Verspätung von 60 bis 119 Minuten 25 % und bei einer Verspätung ab 120 Minuten 50 % des gezahlten Fahrkartenwertes des vorgelegten Beförderungsdokumentes. Für Beförderungsdokumente für die Hin- und Rückfahrt wird jeweils der halbe Fahrkartenwert zugrunde gelegt. Der Betrag wird auf einen durch 5 Cent teilbaren Betrag aufgerundet. Der Entschädigungsanspruch kann pro Fahrkarte – bei Rückfahrkarten pro Fahrtrichtung – jeweils nur einmal geltend gemacht werden. Entschädigungsbeträge unter 10 € werden nicht ausgezahlt.
9.2.2 Der Anspruch nach Nr. 9.2.1 entfällt, wenn der Reisende bereits vor dem Kauf der Fahrkarte über die Verspätung informiert wurde oder wenn durch Nutzung eines alternativen Verkehrsmittels die Verspätung am Zielbahnhof weniger als 60 Minuten beträgt.
9.3 Geltendmachung der Ansprüche
9.3.1 Voraussetzungen
Zur Geltendmachung des Anspruchs auf Entschädigung nach den Nummern 9.1.1 und 9.2 erhält der Reisende ein Fahrgastrechte-Formular entweder
a) je nach Verfügbarkeit im verspäteten Zug oder
b) am Tag der verspäteten Reise einschließlich der fünf Folgetage auf Anfrage direkt von Train4You per Post oder E-Mail.
Der Entschädigungsanspruch wird ausschließlich schriftlich bei der Train4you eingereicht und dort bearbeitet.
9.4 Verjährung
Ansprüche nach den vorstehenden Nummern 9.1-9.3 verjähren innerhalb eines Jahres nach Ablauf der Geltungsdauer der Fahrkarte.
9.5 Haftungsausschlussgründe
Train4you haftet dem Reisenden gegenüber grundsätzlich nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit; bei Verletzung wesentlicher Vertragsverpflichten (Kardinalpflichten) und der Herbeiführung von Verletzungen des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit auch bei leichter Fahrlässigkeit. Im Falle der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten ist die Ersatzpflicht jedoch auf den typischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Außer in Fällen von Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung für Sachschäden gegenüber jedem Reisenden auf einen Höchstbetrag von 1.000 € beschränkt. Die Bestimmungen des Haftpflichtgesetztes (HPflG) bleiben im Übrigen unberührt.

10. Haftung für Kraftfahrzeuge
Für die Haftung aus der Beförderung von Kraftfahrzeugen gelten die Bestimmungen der CIV in der Fassung des Anhangs I zur Verordnung (EG) 1371/2007 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23. Oktober 2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr (auszugsweise in der Anlage 1 zu diesen Beförderungsbedingungen abgedruckt). Dies gilt sowohl für die Entschädigung für die verspätete Verladung oder Auslieferung wie für sonstige Haftungsfälle.

11. Online-Streitbeilegungs-Plattform

Nach geltendem Recht ist Train4you verpflichtet, die Verbraucher auf die Existenz der Europäischen Online-Streitbeilegungs-Plattform hinzuweisen, die für die Beilegung von Streitigkeiten genutzt werden kann, ohne dass ein Gericht eingeschaltet werden muss. Für die Einrichtung der Plattform ist die Europäische Kommission zuständig. Die Europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform ist hier zu finden:

http://ec.europa.eu/odr

12. Reklamationen und Schadensabwicklung
Reklamationen  (z. B. wegen Fahrzeugschäden) sowie Entschädigungsansprüche incl. Fahrgastrechte-Anträge sind per Post oder per E-Mail zu richten an:
Train4you Vertriebs GmbH
Magnusstr. 18a,
50672 Köln
e-Mail: info@train4you.de

13. Elektronische Datenverarbeitung
Die Firma Train4you speichert und verarbeitet die personenbezogenen Daten zum Zweck der Vertragsabwicklung und zur Kundenbetreuung unter Beachtung der datenschutzrechtlichen. Bestimmungen.

14. Anzuwendendes Recht; Gerichtsstand
Auf die Beförderung finden die Vorschriften des deutschen Rechts Anwendung. Alle Leistungen erbringt die Firma Train4you ausschließlich zu den genannten Bedingungen. Ist der Beförderungsvertrag von einem Kaufmann im Rahmen seines Handelsgewerbes abgeschlossen, ist der Gerichtsstand ausschließlich Köln.

15. Anfrage; Kontakt
Information zur Buchung und Reise:
Train4you Vertriebs GmbH
Magnusstr. 18a,
50672 Köln
e-Mail: info@train4you.de
Tel.: 0221 800 20 820

Anhang 1

Auszug aus den Bestimmungen der CIV in der Fassung des Anhangs I zur Verordnung (EG) 1371/2007 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23.Oktober 2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr

ANHANG I

Auszug aus den einheitlichen Rechtsvorschriften für den Vertrag über die internationale Eisenbahnbeförderung von Personen und Gepäck (CIV)

Anhang A

zum Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr (COTIF) vom 9. Mai 1980, geändert durch das Protokoll vom 3. Juni 1999 betreffend die Änderung des Übereinkommens über den internationalen Eisenbahnverkehr

TITEL II

ABSCHLUSS UND AUSFÜHRUNG DES BEFÖRDERUNGSVERTRAGES

[...]

K a p i t e l I V

Fahrzeuge

Artikel 23

Beförderungsbedingungen

Die besonderen Bestimmungen über die Beförderung von Fahrzeugen in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen legen insbesondere die Bedingungen für die Annahme zur Beförderung, die Abfertigung, das Verladen und die Beförderung, das Entladen und die Auslieferung sowie die Verpflichtungen des Reisenden fest.

Artikel 24

Beförderungsschein

(1) Die vertraglichen Pflichten bei der Beförderung von Fahrzeugen sind in einem Beförderungsschein festzuhalten, der dem Reisenden auszuhändigen ist. Der Beförderungsschein kann Teil des Beförderungsausweises des Reisenden sein.

(2) Die besonderen Bestimmungen über die Beförderung von Fahrzeugen in den Allgemeinen

Beförderungsbedingungen legen Form und Inhalt des Beförderungsscheins sowie die Sprache und die Schriftzeichen, die beim Druck und beim Ausfüllen zu verwenden sind, fest. Artikel 7 Absatz 5 gilt entsprechend.

42: (3) In den Beförderungsschein sind mindestens einzutragen:

a) der Beförderer oder die Beförderer;

b) die Angabe, dass die Beförderung auch bei einer gegenteiligen Abmachung diesen Einheitlichen Rechtsvorschriften unterliegt; dies kann durch die Abkürzung CIV geschehen;

c) jede andere Angabe, die notwendig ist, die vertraglichen Pflichten bei der Beförderung der Fahrzeuge zu beweisen, und die es dem Reisenden erlaubt, die Rechte aus dem Beförderungsvertrag geltend zu machen.

(4) Der Reisende hat sich bei der Entgegennahme des Beförderungsscheins zu vergewissern, ob dieser seinen Angaben gemäß ausgestellt ist.

Artikel 25

Anwendbares Recht

Vorbehaltlich der Bestimmungen dieses Kapitels gelten für Fahrzeuge die Bestimmungen des Kapitels III über die Beförderung von Reisegepäck. L 315/28 DE Amtsblatt der Europäischen Union 3.12.2007

[...]

ABSCHNITT 3

F a h r z e u g e

Artikel 44

Entschädigung bei Verspätung

(1) Wird ein Fahrzeug aus einem vom Beförderer zu vertretenden Umstand verspätet verladen oder wird es verspätet ausgeliefert, so hat der Beförderer, wenn der Berechtigte nachweist, dass daraus ein Schaden entstanden ist, eine Entschädigung zu zahlen, deren Betrag den Beförderungspreis nicht übersteigt.

(2) Ergibt sich bei der Verladung aus einem vom Beförderer zu vertretenden Umstand eine Verspätung und verzichtet der Berechtigte deshalb auf die Durchführung des Beförderungsvertrages, so wird ihm der Beförderungspreis erstattet. Weist er nach, dass aus dieser Verspätung ein Schaden entstanden ist, so kann er außerdem eine Entschädigung verlangen, deren Betrag den Beförderungspreis nicht übersteigt.

Artikel 45

Entschädigung bei Verlust

Bei gänzlichem oder teilweisem Verlust eines Fahrzeugs wird die dem Berechtigten für den nachgewiesenen Schaden

zu zahlende Entschädigung nach dem Zeitwert

des Fahrzeugs berechnet. Sie beträgt höchstens 8 000

Rechnungseinheiten. Ein Anhänger gilt mit oder ohne Ladung als ein selbstständiges Fahrzeug.

Artikel 46

Haftung hinsichtlich anderer Gegenstände

(1) Hinsichtlich der im Fahrzeug untergebrachten Gegenstände oder der Gegenstände, die sich in Behältnissen (z. B. Gepäckbehältern oder Skiboxen) befinden, die fest am Fahrzeug angebracht sind, haftet der Beförderer nur für Schäden, die auf sein Verschulden zurückzuführen sind. Die Gesamtentschädigung beträgt höchstens 1 400 Rechnungseinheiten.

(2) Für Gegenstände, die außen am Fahrzeug befestigt sind, einschließlich der Behältnisse gemäß Absatz 1, haftet der Beförderer nur, wenn nachgewiesen wird, dass der Schaden auf eine Handlung oder Unterlassung des Beförderers zurückzuführen ist, die entweder in der Absicht, einen solchen Schaden herbeizuführen, oder leichtfertig und in dem Bewusstsein begangen wurde, dass ein solcher Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde.

Artikel 47

Anwendbares Recht

Vorbehaltlich der Bestimmungen dieses Abschnitts gelten für Fahrzeuge die Bestimmungen des Abschnitts 2 über die Haftung für Reisegepäck.